Auf der Verpackung eines Kabels stehen Zahlen, mit denen nicht jeder etwas anfangen kann. Hier erfährst du, was sie bedeuten und welche für dich von Bedeutung sind.
Watt: wie viel Strom hindurchfließen kann
Dies ist die wichtigste Zahl. Du siehst meist 60 W, 100 W oder 240 W.
- 60 W — mehr als ausreichend für jedes Telefon und Tablet.
- 100 W — erforderlich für die meisten Laptops, die über USB-C geladen werden.
- 240 W — für leistungsstarke Laptops und zukünftige Geräte.
Ein Kabel mit einer höheren Leistung als dein Ladegerät ist nie ein Problem. Umgekehrt schon: Dann wirkt das Kabel wie eine Bremse.
E-Marker: der Chip, der alles regelt
Kabel über 60 Watt haben einen kleinen Chip im Stecker, den E-Marker. Er teilt dem Ladegerät mit, wie viel Leistung das Kabel sicher bewältigen kann. Ohne diesen Chip beschränkt ein gutes Ladegerät die Leistung aus Sicherheitsgründen auf 60 Watt.
Deshalb kannst du einen Laptop nicht schnell mit einem beliebigen Kabel laden, auch wenn der Stecker passt. Suche nach Kabeln mit E-Marker in unserem Sortiment an Schnellladekabeln.
Gbps: nur für Daten relevant
Steht dort 480 Mbps, 10 Gbps oder 40 Gbps, bezieht sich das auf die Geschwindigkeit der Datenübertragung, nicht auf das Laden.
Die meisten Ladekabel erreichen 480 Mbps. Das reicht aus, um gelegentlich ein paar Fotos zu übertragen, ist aber langsam für große Dateien oder eine externe Festplatte. Wenn du häufig Daten überträgst, achte auf ein Kabel mit mindestens 10 Gbps.
Was du wirklich wissen musst
Für ein Telefon: Jedes ordentliche 60-Watt-Kabel ist ausreichend. Für einen Laptop: Achte auf 100 Watt und einen E-Marker. Für die Übertragung von Dateien: Achte auf Gbps. Alle Spezifikationen sind pro Modell bei unseren Ladekabeln aufgeführt.